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Ich reise – anders.

    So, jetzt aber – Zürich, ich komme.

    Nach einem verzögerten Start in mein Interrail-Abenteuer darf es nun losgehen. Ich freue mich aufs Entdecken. Und ich reise anders. Mit Sicherheit werde ich keine touristische To-Do-Liste abarbeiten – sehen, was man gesehen haben muss.

    Seit ich erwachsen bin, versuche ich, meine Sehnsucht nach dem Reisen zu stillen. Jedes Jahr, meist ins geliebte Great Britain, oft mit meinen damals noch sehr kleinen Kindern. Und da habe ich es gelernt, wie zauberhaft es ist, einfach zu verweilen, einen Ort mit allen Sinnen zu erfassen.

    Kinder verführen zur Langsamkeit. Ein Picknick ist genauso schön wie ein Besuch im Schloss (ich nehm natürlich beides gerne), das Sitzen am Strand inmitten von Tee trinkenden Engländer*innen und ins Meer blicken, während die einheimischen Kinder, sämtliche Temperaturen missachtend, sich zartlila in die Fluten stürzen, erholsam wie ein Wellness-Tag im Spa, ein Besuch eines Sommerfestes in Wales oder Schottland mit Eselschönheitswettbewerb oder Tossing the Caber mindestens so inspirierend wie eine überteuerte künstliche Attraktion.

    https://www.flickr.com/photos/hagdorned/4000821070/

    Dadurch konnte ich Seiten entdecken und mit Menschen ins Gespräch kommen, die mir beim Durcheilen in die top Sehenswürdigkeiten verwehrt geblieben wären.

    Später habe ich begonnen, im Cafe oder Garten sitzend zu skizzieren oder zu schreiben, und so einen Ort ganz zu erfassen.

    Credits: Friedrich Schweiger

    Darauf freue ich mich schon. Meine Art zu reisen – anders.

    4 Gedanken zu „Ich reise – anders.“

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