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Vom Aufstehen

    Credits: Friedrich Schweiger

    Die letzten Wochen hatten es in sich – ich wurde enttäuscht, und darauf folgte dann noch ein gesundheitliches Problem. Bin ich gefallen? Ja. War ich down? You bet.

    Und dann habe ich mein Lieblingstool Sprache hervorgeholt, um mich zu unterstützen und aufzurappeln.

    Ent-täuscht? Jawoll – dankeschön, ich feiere das Ende einer Täuschung. Ich habe meine innere warnende Stimme ignoriert, mein Zögern in den Wind geschlagen und dem Urteil anderer mehr vertraut als meinem eigenen. Das darf weiterziehen. Willkommen, Erkenntnis!

    Und was das Hadern mit der Gesundheit betrifft, kam mir ein Wortgeschenk der großartigen Nicola Krug gerade zum richtigen Zeitpunkt unter. Also nicht: Wieso schon wieder? Immer ich? Gerade jetzt? oder ähnliches, sondern „Das Leben schenkt mir eine Pause.“ Wow! Das tat es! Hab ich mir eine gegönnt? Nein. Hätte ich eine machen sollen? Ja. Hätte ich es getan? Nein. Danke Leben für diese Zeit der Ruhe.

    Ich liebe es, wenn ich schon etwas zu verarbeiten habe, mir einen Zeithorizont anzuvisieren, wann ich wieder aufzustehen gedenke. Und dabei verlasse ich mich gerne auf die Rhythmen in der Natur, gepaart mit meiner Intuition.

    Und welche Zeit wäre besser geeignet zum Aufstehen als Ostern?

    Voller Dankbarkeit blicke ich zurück auf die Phase des Innehaltens und darauf, diese wertvollen Tools zur Verfügung zu haben. (viele weitere Schätze findest du in meinem Buch „schön sprechen“). Und erfüllt von Zuversicht, Vorfreude und Begeisterung gestalte ich nun meinen April.

    Ich wünsche dir ein wunderbares Osterfest und viel Kraft beim Erkennen, Aufstehen und Gestalten.

    2 Gedanken zu „Vom Aufstehen“

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