Wortgewalt

Ich bin davon überzeugt, dass wir durch Worte unsere Realitäten konstruieren. Wir können durch unser Narrativ unsere Zukunft planen, unsere Gegenwart leben und sogar die Vergangenheit umschreiben. Wir können also die Kraft der Sprache gut für uns und unser Umfeld nutzen.

Was aber, wenn durch Worte anderer Wirklichkeiten geschaffen werden, die uns verletzen? Nein, ich denke dabei nicht an Politiker diesseits und jenseits des großen Teiches. Es sind oft Menschen im näheren Umfeld, die uns weh tun – KollegInnen, NachbarInnen, ja sogar Verwandte, die ihre Äußerungen wie eine Waffe führen.

Man könnte redegewandt zurückschlagen – muss man aber nicht.

Ich halte mich an den Spruch von Charles-Maurice de Talleyrand-Perigord:

„Diplomaten ärgern sich nie. Sie machen sich Notizen.“

Ja, ich schreibe. Und heute beginne ich mein drittes Buch 😉

Ein Gedanke zu „Wortgewalt“

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