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Zu Risiken und Nebenwirkungen von Schreiben

    Laura Chouette auf Unsplash

    So hilfreich, schön und wirkungsvoll Schreiben ist, wenn du dich auf dieses Abenteuer einlässt, müssen dir auch die Risiken und Nebenwirkungen klar sein.

    • Du musst dir für dich Zeit nehmen. Du brauchst mindestens 5-10 Minuten dafür – idealerweise täglich, und wie ich finde, am besten gleich morgens. (Ja, ich weiß …)
    • Du musst ab und zu etwas investieren, um Journals und Tinte für deine Füllfeder zu kaufen und so eventuell Zeit in Schreibwarenshops verbringen und dich darin aus einer Fülle von Farben und Designs entscheiden. Und deine Ansprüche an die Qualität von Papier können (und werden vermutlich) steigen. Dieses Phänomen kannst du aber hinauszögern, indem du zuerst alles vollschreibst, was seit Jahren an Notizbüchern (halb-)leer bei dir zu Hause auf dich wartet.
    • Deine innere Stimme wird deutlich lauter, und du hast noch etwas, worum du dich kümmern solltest – DICH. Und das führt zu:
    • Du wirst komplizierter. Hast du dich früher im Hamsterrad rasend und atemlos um alles und alle gekümmert und top funktioniert, so erkennst du plötzlich durch das Schreiben, dass du gar kein Hamster bist. Und das führt zu:
    • Deine Wünsche werden immer deutlicher, klarer und lauter. Durch das Schreiben kristallisieren sie sich trotz des Alltagstrubels heraus und treten schwarz (oder blau/lila/grün) auf weiß ans Tageslicht. Und das kann für dich und deine Umgebung unangenehm werden, wenn du bis dato geräusch- und wunschlos (un-)glücklich warst.

    Also Vorsicht!

    „The pen is mightier than the sword…” (Dieser Ausdruck stammt von Edward Bulwer-Lytton 1839 und wird Richelieu in einem Theaterstück in den Mund gelegt. Dieser ergänzt noch: „…Take away the sword; States can be saved without it!” Quelle: Alison Gee BBC)

    Wenn du diese Gefahren nicht fürchtest und dich dennoch mutig ins Abenteuer stürzen möchtest, dann nur zu.

    Und wenn du dies gerne mit mir im Schreibretreat in den Weinbergen Südtirols im August tun willst, dann folge mir hier (Frühbuchertermin und Anmeldeschluss: 1. Mai, es sind nur ganz wenige Rest-Plätze frei.)

    Keep learning, keep writing, keep shining!

    2 Gedanken zu „Zu Risiken und Nebenwirkungen von Schreiben“

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