Und warum ich es genauso wieder tun würde.

Letztens hatte ich zehn Minuten. Aber nicht diese „Ich sollte noch schnell“-Art, sondern echte.
Ein kleines Zeitfenster, das sich spontan geöffnet hat.
Früher hätte ich es gefüllt. Listen geschrieben. Dinge geplant. Kleinigkeiten erledigt. TO-DOs abgehakt.
Dieses Mal aber nicht.
Ich habe mich hingesetzt, mein Notizbuch aufgeschlagen und einfach angefangen, die Feder laufen zu lassen.
Ohne Plan.
Ohne Ziel.
Ohne Anspruch auf irgendetwas.
Zehn Minuten. Mehr nicht.
Und erstaunlicherweise fühlt sich das ganz nach Wonne an. Es fühlt sich an wie ein anderes Leben. Eines, das leise ist, nach innen blickt.
Ich glaube, wir unterschätzen diese Art von Luxus.
„Muße statt Müssen“ oder „Musenkuss statt Soll und Muss“. 😉
Nicht das „Wenn ich irgendwann dann einmal Zeit habe“.
Sondern kleine Inseln.
Ein paar Minuten,
in denen wir nichts müssen.
In denen niemand etwas von uns will.
In denen wir uns selbst zuhören.
Manchmal taucht Überraschendes auf. Das ist allerdings so flüchtig wie ein Vogerl. Es lässt sich nicht erzwingen. Und meistens kommt es, wenn es keinen Druck verspürt. Wenn wir es sanft anlocken.
Manchmal ist es auch nur ein erstaunlich wohltuendes Gefühl. Der Genuss des Tuns, ohne den Blick auf ein Resultat.
Was mich dabei gerne begleitet, sind die Worte und Erkenntnisse von Frauen, die ich oft Jahrhunderte später entdecke und die mir trotzdem nah sind.
Frauen, die geschrieben haben.
Gedacht haben.
Gezweifelt haben.
Und die uns ihre Worte dagelassen haben wie kleine Geschenke.
Und plötzlich sitzt du da, mit deinem eigenen Stift, und merkst:
Du bist ein Teil davon.
Wahrscheinlich ist das mein liebster Luxus geworden.
Nicht auf bessere Zeiten zu warten, sondern sie mir jetzt zu nehmen.
Nicht mehr zu haben, sondern mehr zu genießen.
Nicht mehr so lange zu zögern, bis ich es wirklich kann, bis ich alles darüber weiß, sondern einfach anzufangen.
Mit zehn Minuten.
Und mit dem, was bereits da ist.
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Wenn du magst, probier es aus.
Am besten gleich jetzt.
Nimm irgendein Blatt Papier (nein, man braucht dazu nicht das neue, wunderschöne Notizbuch, das einen dann aufgrund der perfekten Ästhetik davon abhält, loszulegen) und einen Stift. Und setze ein Zeichen. Einen Buchstabe – ein Wort – und dann lass es fließen. Schau, was sich zeigt.

🌿
Wenn du dir dafür einen kleinen, liebevollen Rahmen wünschst,
begleite ich dich gern ein Stück.
In meinem Mini-Kurs
„Du. Ein Stift. Und dann sehen wir weiter.“
bekommst du fünf Tage lang Impulse – genau für solche Momente.

Und wenn du Lust hast, dich dabei, so wie ich es liebe, von außergewöhnlichen Frauen inspirieren zu lassen,
dann ist vielleicht „Phenomenal Women Write!“ etwas für dich.
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Auch wenn du alleine weitermachen möchtest: Diese zehn Minuten gehören ganz dir.
Und sie kosten nichts und sind gleichzeitig eine wundervolle Investition in dich.
Herzlich,
Gudrun
P.S.: Wenn du noch mehr Ermutigung brauchst, hier habe ich dir einen Brief geschrieben.
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