Letzten Montag hatte ich Geburtstag (- vielen herzlichen Dank übrigens für die zahlreichen Glückwünsche).
Jubiläen, Jahrestage, der Beginn eines neuen Lebensabschnittes etc. laden oft ein zur Reflexion.
Wie war mein vergangenes Lebensjahr?
Von „smooth sailing“ konnte nicht gerade die Rede sein. Eher von einem „bumpy ride“ mit einigen unerwarteten Kurven und holprigen Wegstrecken.
Ich nehme an, das wird vielen von uns immer wieder so gehen.
Um nicht in dieser Stimmung zu verbleiben, habe ich mir eine andere Frage überlegt und darüber geschrieben:
Wenn ich mein jetziges Leben betrachte, und zwar mit den Augen der kleinen, 10-jährigen Version von mir, was würde sie wohl darüber denken?
Worauf wäre sie stolz?
Was würde sie mit Staunen erfüllen?

Niemals hätte sich die kleine Gudrun so ein Leben vorstellen können:
- studieren zu dürfen und alle diese Prüfungen, Arbeiten und Herausforderungen zu schaffen,
- viele Jahre in einem Beruf tätig zu sein, der Menschen unterstützt, leichter durchs Leben zu gehen,
- dafür ein eigenes Einkommen zu verdienen,
- zu reisen, alleine oder mit anderen, so viele Länder – so viele Begegnungen und Erlebnisse
- mir jeden Tag eine Semmel mit echter Butter leisten zu können – und nicht nur an besonderen Tagen.
Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt.

Ich lade dich ein, dein eigenes jüngeres Ich auch einmal zu Wort kommen zu lassen.
Welche Gedanken hätte das zehnjährige Kind, das du einmal warst, über dein Leben heute?
Wenn du magst, teile gerne, was dein jüngeres Ich dir zuflüstert. Ich bin mir sicher, du bist überrascht von den Antworten und Einsichten.
Auf ein neues Lebensjahr, and don’t forget to smell the roses.

Alles Liebe,
Gudrun
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