Cool bleiben oder: Meine drei Lieblingsfragen, die ich mir vor dem Sommer stelle

Ein tolles Geschenk einer meiner Kundinnen, extra für mich angefertigt

Ich mag diese Zeit unmittelbar vor den Ferien.

Nicht den Trubel vor dem Urlaub, sondern diese kleinen Momente.

Bevor der Sommer richtig beginnt. Und wir uns in neue Abenteuer stürzen. Oder rasten.

Für mich ist das ein wunderbarer Zeitpunkt, um kurz innezuhalten.

Und eine gute Möglichkeit der Rückschau und Neukalibrierung.

Nicht, um Bilanz zu ziehen oder mich zu optimieren.

Sondern um nachzuspüren.

Dabei haben diese drei Fragen sich als besonders interessant für mich herausgestellt und als erhellend erwiesen.

Wenn du magst, gönne dir doch eine kühle Limonade, setze dich unter einen Baum und erschreibe dir mit meinen Lieblingsfragen mehr Klarheit. Du darfst gespannt sein auf die Ergebnisse.

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1. „Was durfte ich in den vergangenen sechs Monaten lernen?

Ich mag diese Formulierung.

Sie lenkt den Blick nicht einfach nur zurück, sondern gibt Umwegen, Irrtümern oder schwierigen Situationen eine andere Bedeutung. Sie werden verständlicher.

2. „Wonach sehne ich mich gerade?

Nicht: Was sollte ich wollen?

Sondern:

Wonach sehne ich mich?

Ich schreibe dann alles auf, was sich so zeigt. Eine einfache Liste.

Große Wünsche.

Kleine Wünsche.

Absurde Wünsche.

Und anschließend frage ich mich:

Welchen davon könnte ich heute schon ein winziges Stück entgegengehen?

Manchmal genügt ein Babystep.

3. „In welche Richtung soll mein Schiff weitersegeln?

Ich stelle mir nicht zuerst die Frage:

Was möchte ich erreichen?

Sondern:

Wer möchte ich bis zum Jahresende sein?

Die Antwort ist oft ein einziges Wort. Oder ein Satz.

Und daraus ergibt sich dann eine klare Intention für die zweite Jahreshälfte. Sie lautet diesmal bei mir:

maze

Ein wunderschönes mittelhochdeutsches Wort für das richtige Maß.

Gerade in einem Jahr, das sich für mich bisher manchmal ziemlich hitzig angefühlt hat, wünsche ich mir genau das:

mehr Ruhe.

mehr Gelassenheit.

mehr genau das richtige Ausmaß – nicht zu viel und nicht zu wenig.

Und ja – beim Schreiben musste ich schmunzeln.

Denn im Englischen bedeutet maze bekanntlich Irrgarten. 😉

Unsplash: Field Cottage

Vielleicht gehört beides zusammen.

Vielleicht finden wir das richtige Maß manchmal erst, nachdem wir eine Weile herumgeirrt sind.

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Falls du Lust hast, nimm dir diese drei Fragen mit in den Sommer.

Schreib sie in dein Journal.

Lass sie ein paar Tage liegen.

Und schau, welche Antworten langsam auftauchen.

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Mit diesem Blog verabschiede ich mich in die (Sommer)Pause.

Wenn dir in den nächsten Wochen nach ruhigen Gedanken, inspirierenden Frauen oder einer kreativen Auszeit ist, dann stöbere gern durch meine älteren Blogartikel. Es gibt mittlerweile 150 davon.

Oder gönn dir einen kleinen Sommertermin mit dir selbst.

Meine Reihe „Phenomenal Women Write!“ begleitet dich, in deinem Tempo und in deinem Wohnzimmer. Gemeinsam mit mir und inspiriert von außergewöhnlichen Schriftstellerinnen schreibst du über dein eigenes Leben, entdeckst überraschende Gedanken und schenkst dir etwas, das im Alltag oft zu kurz kommt: Zeit für dich.

Vielleicht ist gerade in den nächsten Wochen der schönste Moment dafür.

Ich wünsche dir einen Sommer mit Leichtigkeit, guten Büchern, freundlichen Begegnungen und genau dem richtigen Maß.

Hab es fein und alles Liebe,

Gudrun

P.S. Und wenn du gerne ein paar wundervolle, kreative Stunden vom 4. – 6. Dezember 2026 damit verbringen willst, dein coolstes 2027 zu planen, dann reserviere dir deinen Platz im Bullet-Journal-Workshop in Innsbruck.

  1. Liebe Gudrun,

    ich stelle mir im Halbjahres-Rückblick auch diese bzw. ähnliche Fragen und das kommt dann in meinen Blog.

    Interessant, die Bedeutung von maze – letztes Jahr bin ich ziemlich viel herumgeirrt und jetzt fügt sich alles.

    Hab eine wundervolle, entspannte Sommerpause! 🙂

    Liebe Grüße
    Heidrun

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