„Passt schon!“ – Wirklich? Oder vom Funktionieren zum Funkeln

Stell dir vor, du möchtest dir einen Pullover kaufen.
Wie gehst du dabei vor?

a) Begibst du dich ins nächste Einkaufszentrum, ins erstbeste Geschäft und nimmst den ersten Pulli, der dir passt – und den dir das Verkaufspersonal empfiehlt?

Oder b) stöberst du durch die Läden, probierst verschiedene Modelle, prüfst, wie sie sich anfühlen, überlegst, ob der Pullover zu deiner bereits vorhandenen Garderobe passt, kalkulierst, ob der Preis und die Qualität in einem günstigen Verhältnis zueinander stehen?

Ich selbst gehöre definitiv zur zweiten Gruppe, bzw. eigentlich zu c) Ich bemerke während des Einkaufs, dass ich gar keine Pullover mag (zu heiß), sondern lieber leichte, luftige Tops. Oder zu d) Nach dem dritten Anprobieren gebe ich entnervt auf und kaufe mir lieber Bücher, Journals, Farben und Stifte.

Die Bestseller-Autorin Gretchen Rubin nennt Typ a) übrigens Satisficer und Typ b) Maximizer.
Ich nenne Typ c) und d) liebevoll Paradicer. 😁

Warum so viele Menschen im „Satisficer-Modus“ leben

Ich habe oft das Gefühl, dass viele Menschen sehr schnell und automatisch akzeptieren, was so kommt. Das mag bei Bekleidung effizient sein. Im Leben jedoch fühlt es sich für mich wie eine Verschwendung von Möglichkeiten an.

Und hier geht es nicht darum, unzufrieden nach „immer mehr“ zu streben.
Es geht darum, die eigenen Wünsche, Talente und Sehnsüchte wirklich zu erkennen – und ihnen Raum zu geben. Sich selbst auf die Spur zu kommen, für sich zu erforschen, was das Herz und Hirn hüpfen lässt.
Zu wachsen, zu lernen, zu strahlen und all das auszukosten, was an Schönem, Erfreulichem und Bereicherndem erreicht werden kann.

Für mich ist es undenkbar, mich auf das zu beschränken, was mir von außen zugedacht wird. Ich möchte meine kostbare Lebenszeit möglichst maßgeschneidert verbringen. Und dazu muss ich mich natürlich kennen. Und genau wissen, was für mich passt.

Wie gelingt es, im Getöse von Meinungen, die wirklich eigenen Bedürfnisse aufzuspüren?

Ganz einfach: durch Schreiben.
Eine regelmäßige Schreibpraxis bringt das Eigene fast mühelos an die Oberfläche.

Aber Achtung:
Es kann sein, dass Anteile von dir sich zu Wort melden, die lange im Dornröschenschlaf gedöst haben – verborgen unter dem Mantel des Reibungslos-Funktionierens.
Wenn du sie wachküsst, wird dein Leben bunter und vielfältiger und passgenau wie ein Maßanzug.
Allerdings wirst du damit vielleicht auffallen, sichtbarer.

Postkarte, heute in Wien entdeckt

Wenn du dich fragst, wie du dich in dein schillerndes, kreatives Selbst hineinschreiben kannst …

… dann habe ich etwas Wundervolles für dich:

Mein Paradiesvogel – selbst am Christbaum

Schau doch in meine Serie „Phenomenal Women Write!“

– hier wirst du, mit meiner Begleitung und inspiriert von großartigen Autorinnen und Denkerinnen, dein Eigenes gestalten – jederzeit und überall – und jetzt, bis zum 14. 12., gibt es ein besonders günstiges Holiday-Special. (zu jedem Kauf bekommst du weitere Module dazu geschenkt)

Eine Teilnehmerin hat gestern dazu gemeint: „Damit hast du etwas ganz Wertvolles kreiert, Gudrun – ich danke dir.“ So schön, wenn meine Ideen zum individuellen Entdecken anregen und lange nachwirken.

Besorge dir jetzt günstig deinen Schreib-Vorrat und freue dich dann auf deine Journaling-deluxe-Zeit in aller Ruhe nach den Feiertagen. Hier findest du alle Möglichkeiten für dich.

Alles Liebe –
und: Keep learning. Keep writing. Keep shining.

Dein
Paradicer 😄

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