
Noch ist es ein zartes Kräftemessen.
Zwischen dem Alten und dem Neuen.
Noch liegen riesige Schneeflächen im Garten, noch gefrieren Auto-Scheiben in sternklaren Nächten. Noch.
Doch:
Jeden Tag wird das Zwitschern mutiger, die ersten Blüten von Schneeglöckchen und Krokus wagen sich heraus, bunte Farben zeigen sich und Menschen beginnen, im Freien ihren Kaffee zu trinken und ihr Gesicht wohlig der Sonne zuzuwenden.

Selbst wenn das Alte noch einmal die Muskeln spielen lässt, und es „Rückfälle“ gibt, so kündigt sich das Neue unaufhaltsam an. Und es nimmt schnell Fahrt auf.
Und damit auch dieses leise, vibrierende Gefühl von Aufbruch und Freude über das Frische, das Wachsen, das Gedeihen, das Grüne – von Möglichkeiten.

Und ich bin im Genuss-Modus:
Das erste Radieschen, Frühling in Musik gegossen und eines meiner Lieblingsgedichte (von Eduard Mörike):
Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!
Ich bin im Sehnsuchtsmodus.
Sehnst du mit?
Wonach streckt sich dein Innerstes gerade aus?
Was darf neu wachsen?
Schreibe mir gerne, wonach du dich sehnst und was du jetzt genießt.

Mit Frühling im Herzen,
deine Gudrun 🌷
P. S. Vielleicht beginnt dein Frühling nicht im Garten.
Sondern anders – sanft.
Kennst du schon mein Buch „schön sprechen“?

Hier geht es genau darum:
Wie wir mit bewusst gewählten Worten innere Räume öffnen.
Wie wir alte Narrative würdevoll verabschieden.
Und wie wir das, was wir wirklich leben möchten, sprachlich vorbereiten.
Wenn du 2026 Neues ernten willst, ist jetzt der beste Zeitpunkt zu säen.
Mit Worten.
Mit Haltung.
Mit Klarheit.
Das Buch kannst du hier bestellen oder direkt bei mir (wenn du magst, gerne mit einer persönlichen Widmung).
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